Unsere heutige Zeit hat viele junge Erwachsene, die sich von Stars und Sternchen inspirieren lassen. Sie nehmen sie als Vorbilder und entdecken ihr eigenes Ich nicht. Auch Kinder, die damals mit Puppen und Bausteinen gespielt haben, mutieren immer früher zu Erwachsenen. Im Internet gucken sie sich Videos von Tutorials an oder schauen sich auf sozialen Netzwerken die makellosen Erwachsenen an. Viel zu schnell steigen Kinder in die Jugendrolle ein und überspringen ihre einmalige Gelegenheit Kind zu sein. So schnell wie möglich möchten sie ihr eigenes Leben führen und eigenständig über sich entscheiden. Nur durch die Kleidung und ihr Make Up wirken viele älter als sie sind. Doch ihr Kopf und ihre Gedanken bzw. Träume verraten sie.
Das Aussehen der Kinder bringt sie selbst in Gefahr
Durch Internet und Co. Veröffentlichen Kinder Bilder von sich und wollen durch ihr Aussehen Anerkennung bekommen. Je mehr Bilder „geliked“ werden, desto beliebter sind sie. Das Selbstbewusstsein steigt und sie fühlen sich in ihrem Tun bestätigt. Doch es lauern viele Gefahren im Internet, die sie nicht vorhersehen können. Durch das Aussehen ziehen Kinder viele Täter an, die sich mit ihnen treffen wollen. Durch das anonyme Schreiben sind Kinder übermütig und genießen es Aufmerksamkeit zu bekommen. Sie bauen schnell Vertrauen zu der fremden Person auf und im schlimmsten Fall werden weitere Bilder verschickt oder es kommt zu einem Treffen.
Als ein Erziehungssorgeberechtigter sollten sie darauf achten, wie sich ihr Kind oder junger Erwachsener, im Internet präsentiert. Sie sollten eine Auge darauf haben, welche Bilder für wen sichtbar sind und ob diese zu anzüglich sind. Klären sie ihr Kind über mögliche Gefahren auf und versuchen sie diese frühzeitig zu beseitigen. Als verantwortungsvolle Eltern sollten sie sich auch Gedanken darüber machen, ob ihr Kind frühzeitig mit Medien konfrontiert werden soll. Es gibt zahlreiche andere Möglichkeiten ihrem pubertierendem Kind Spaß zu bereiten.
Wenn sie auf bestimmte Medien nicht verzichten wollen bietet sich als Elternteil an, ebenfalls ein Profil anzulegen, um ihr Kind im Internet zu beaufsichtigen. Die Privatsphäre sollte zwar eingehalten werden, doch wenn es um die Sicherheit geht, können Maßnahmen ergriffen werden.

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